Wissenschaft ist nicht das, was wir glauben
Die Sezierung der Wirklichkeit: Warum Wissen nicht immer Weisheit ist
Nehmen Sie einmal Ihre Hand und begleiten Sie mich auf eine wissenschaftliche Zeitreise. Vor hunderten Jahren sagte der Anatom: „Das ist eine Hand.“ Später kam der Histologe und widersprach: „Unsinn, das ist Gewebe!“ Wieder einige Jahre später behauptete der Biochemiker: „Alles falsch, das sind lediglich Moleküle.“
Wir haben den alten Gottglauben gegen den Glauben an die Wissenschaft getauscht – und das hat fatale Folgen. Die Wissenschaft „zerschneidet“ die Wirklichkeit mit dem Skalpell des jeweiligen Zeitgeists. Das Problem dabei: Diese Erkenntnisse werden auf einem Markt gehandelt und dienen oft nicht dazu, uns Menschen wirklich weiterzubringen.
Denken Sie nur an die Zeit der Hexenverbrennungen: Damals lehrte man an den Universitäten mit fester Überzeugung, dass rothaarige Frauen „Hexen“ seien. Es war der wissenschaftliche Konsens jener Zeit.
Huete wissen wir, es ging nicht um die Verbrennung von Hexen, sondern von spirituellen Frauen, es ging um die Vernichtung von Wissensträgerinnen und Zerstörung der alten Welt.
Wir sollten also kritisch bleiben: Nur weil etwas heute als „wissenschaftlich belegt“ gilt, bedeutet es noch lange nicht, dass wir die ganze Wahrheit vor uns haben.
John Ioannidis – wieso die meisten klinischen Studien für die Fische sind
Die Tricks der Pharma Industrie
John Virapen – Nebenwirkung Tod
Neueste Kommentare