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Off-Label-Use: Mehr als nur ein Fachbegriff – ein Symptom unserer Zeit

In der Medizin steht der Begriff „Off-Label-Use“ für eine beunruhigende Entwicklung. Er ist kein bloßer Jargon, sondern ein Hinweis darauf, wie weit wir uns von echter Heilung entfernt haben. Die wenigsten Medikamente auf dem Markt sind nach strengen, unabhängigen evidenzbasierten Kriterien untersucht. Dass sie dennoch oft eine Wirkung zeigen, hat häufig mehr mit der Kraft des Glaubens zu tun, als wir uns eingestehen wollen.

Wir kennen den „Placebo-Effekt“, doch wir können ihn nicht wirklich einordnen. Warum? Weil wir versuchen, die Muster der realen Welt mit unseren beschränkten Sinnen zu interpretieren. Wir gleichen dabei einer Qualle im Ozean: Würde man sie fragen, wie es sich anfühlt, im Wasser zu leben, würde sie die Frage nicht verstehen. Das Wasser ist für sie kein Medium, es ist ihre gesamte Existenz. Sie würde sagen: „Was meinst du mit Wasser? Ich lebe einfach mein Leben.“

Genauso nehmen wir das energetische Feld, in dem wir existieren, nicht wahr, weil wir zu sehr damit beschäftigt sind, innerhalb unserer begrenzten Wahrnehmung zu „funktionieren“.

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