Alles Neue beginnt mit einem Glauben; jeder Wissenschaftler muss zuerst an seine Hypothese glauben, bevor er sie beweisen kann. Erst wenn diese Hypothese ins kollektive Bewusstsein übergeht, wird aus dem Geglaubten das, was wir ‚Wissen‘ nennen. Doch oft ist dieses Wissen nur ein Pseudowissen – man denke nur an die Zeit, als die Erde noch eine Scheibe war – so nebenbei, eine Kugel ist sie auch nicht ;).
Wissen ist immer relativ und entfaltet seinen wahren Nutzen nur dann, wenn es geteilt wird – um der Erkenntnis selbst willen. Doch indem wir versuchen, alles analytisch zu zerteilen, um es zu ‚begreifen‘ oder gar ‚anzugreifen‘, generieren wir lediglich weiteres Pseudowissen. Wir verlieren dabei das Verständnis dafür, worum es im Leben wirklich geht.
Glauben Sie wirklich, dass der Dalai Lama nur ein ‚netter, lieber Kerl‘ ist? Fragen Sie sich einmal, wie die pompösen Paläste in 4.000 Metern Höhe errichtet wurden. Wir – die angeblich Unbedeutenden – sind es, die Dinge ändern, die Systeme stürzen und wirkliche Veränderungen herbeiführen. Leider sind wir uns dieser Macht noch nicht bewusst.
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